Artikel nach Datum gefiltert: November 2019

191123 Auswärtsspiel VLN Herren IAm Samstag kam es in Gebesee zum Spitzentreffen zwischen dem heimischen VC Gebesee und der SG Erfurt electronic. Beide Mannschaften waren heiß darauf, die Tabellenspitze zu übernehmen.  Nachdem die Gebeseer sich nach ihrem ersten Spiel gegen den Erfurter VC als Spitzenreiter in der Verbandsliga Nord feierten, wartete der entscheidende Liga-Kracher erst. Die electronic Jungs um Coach Matthias waren mit voller Mannschaftsstärke angerückt. Auch die Heimmannschaft konnte mit Bestbesetzung aufwarten. Es vermochte ein spannender Nachmittag zu werden, da bisherige Begegnungen stets knapp entschieden wurden und Gebesee immer in den Top-Drei der Liga gastierte.

Der erste Satz begann ausgeglichen. Beide Teams boten sich ein enges und engagiertes Duell. Erst beim Stand von 14:17 musste eine Auszeit auf Seiten des VC Gebesee her. Gute Blocks auf Seiten der Erfurter gegen die großgewachsenen gegnerischen Angreifer und solide Aufschläge verhalfen den Hauptstädtern schließlich zum 25:20. Der zweite Satz begann hingegen schleppend für die SG electronic. Eine Auszeit musste beim Stand von 1:6 genutzt werden. Nun gab es klare Anweisungen den Aufschlagsdruck stets hoch zu halten, ohne dabei im Spielfluss leichtsinnige eigene Fehler zu begehen. Mit einer starken Aufschlagsserie zwang Ecki den Gegner zur Auszeit beim 6:6. Unter Beachtung der Trainervorgaben wackelte die erste Annahme des VC Gebesee erheblich. Über die Stationen 17:11 folgte bald darauf der Sieg mit 25:15. Nicht zuletzt, weil auch Zuspieler Christian (ohne Wechselmöglichkeit) mit seinen Zauberhänden für etliche erfolgreiche Blockaktionen sorgte. Die ersten Punkte für die Tabelle waren somit sicher. Nun stand Herausforderung Nummer drei an der Reihe. Diese startete besser für die electronic Jungs. Christian bediente Stefan und Kapitän Ecki dank solider Annahme- und Abwehraktionen  wie es ihm beliebte. Folge: harte Einschläge auf gegnerischer Seite. Hinzu kommt, dass die Mittelblocker mehr und mehr ihre Höhe nutzen und die Moral der Heimmannschaft annullierten. Das Spiel verbuchte die SGE mit 25:19 auf der Habenseite. Um ein 3:0 hatte zuvor keiner wetten wollen. Der Jubel „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ schallte noch weit ins Thüringer Becken hinaus.

Nach kurzer Pause startete das zweite Spiel gegen den EVC. Eine leicht veränderte Aufstellung brachte Coach Matthias aufs Feld. „Bloß nicht den Gegner unterschätzen und vom eigenen Spiel abweichen“, waren seine Worte. Die ersten Punkte verteilten sich entsprechend der bis dato erreichten Tabellenplatzierung. Die SGE konnte über 11:4 und 20:14 mit 25:17 den ersten Satz für sich entscheiden auch wenn der EVC zwischenzeitlich immer wieder kleine Punkteserien erreichte. In den folgenden Spielminuten wandelte sich das Spielgeschehen. Die SGE konnte keine solide erste Annahme vorweisen. Demnach war es unmöglich erfolgreiche Angriffsaktionen zu erzeugen.  Vermehr traten Eigenfehler auf. Es wurde unübersichtlich und unruhig. Auszeiten auf der electronic Seite waren beim 12:15 und auch 18:22 erforderlich. Neben klaren Anweisungen vom Trainer, gab es auch von Ecki passende Worte: „Wir haben uns selbst da reingeritten, jetzt müssen wir uns selbst wieder rausbuttern!“. Und die SGE-Jungs butterten.  Das ganze Gewusel gipfelte in einer sensationellen einarmigen Hecht-Rettungsaktion von Stefan aus dem Hinterfeld. Er konnte den Ball aus einer unmöglichen Entfernung im hohen Bogen kurz hinter der Netzkante platzieren, wo dieser ohne Zutun vom EVC auf den Boden fiel. Der Jubel war riesig und die Motivationsfeuer neu entzündet. Das 20:24 aus electronic-Sicht sollte keine Unmöglichkeit darstellen. Konstante Aufschläge und souveräne Blocks verhinderten einen schnellen Sieg des EVC. Dieser versuchte sich bei 24:22 und 24:24 neu zu sammeln, doch der Knoten war geplatzt. Mit dem 26:24 konnten die electronic-Jungs zwar knapp, aber stolz auf die gesteigerte Leistung, siegreich den Seitenwechseln antreten. Im dritten Satz lagen beide Teams lange auf Augenhöhe. Eigene Fehler verhinderten ein Absetzen des Favoriten. Vincent und Marco wechselten sich auf der Libero-Position ab und konnten Christian gutes Material liefern. Dieser setzte Daniel Häusler und Ronny gekonnt in Szene, welche mit variablen Angriffsmöglichkeiten ihr Soll erfüllten. Beim 16:16 löste Daniel Hennig die hohen Mittelbock-Hände von Eric ab. Der EVC war beim 17:19 und 18:23 zu Auszeiten gezwungen. Letztlich konnte sich das Team mit Coach Matthias über ein 25:20 und somit eine ausgebaute Tabellenführung freuen. Zweimal volle Punktzahl bei jeweils 3:0 Sätzen.

Als nächsten Termin sollte sich der Leser dieses Textes unbedingt  den 07. Dezember notieren. In Apolda geht es wiedermal um die aktuelle Tabellenführung zwischen den Titelanwärtern aus Tröbnitz und Apolda.

Wir freuen uns auf euch und eure Unterstützung.

SG Erfurt electronic

Mittwoch, 13 November 2019 17:59

Damen I - Tabellenführung ausgebaut

191109 AuswärtsspieltagAm Samstag begaben sich die Mädels der SG Erfurt electronic zur Mittagszeit auf die mehrstündige Reise nach München zu den Pink-Ladies aus Herrsching. Der noch unbekannte Gegner weckte das Interesse und die Freude auf das Spiel, die Startsechs begab sich aufs Feld und zeigte gleich von Beginn an, warum man ab dieser Saison in Liga 3 unterwegs ist. Die Damen 1 der SGE kamen gut ins Spiel. Eine Aufschlagserie von Lolle brachte 5 Punkte in Folge und setzte die Annahme der Gegnerinnen unter Druck. Schnell konnte sich das Team absetzen und die eigene Feldabwehr und Blockarbeit brachte schlussendlich die 1:0 Satzführung mit 25:19. Positiv gestimmt ging es in Satz 2. Bis Mitte des Satzes verlief das Spiel durchweg auf Augenhöhe, doch die vermehrten Eigenfehler auf Erfurter Seite gaben den Münchnerinnen Zuversicht. Die gegnerische Nr. 15 auf der Diagonalposition kam deutlicher ins Spiel und die Pink-Ladies nahmen Fahrt auf. Die SGE Mädels hielten dagegen, konnten jedoch nur schwer Akzente setzen und mussten den 2. Satz mit 18:25 den Damen aus Herrsching überlassen.

Durchatmen! Die Sicherheit aus Satz 1 wiederholen und auf ging es in den 3. Durchgang. Ein dichtet Kopf-an-Kopf-Rennen bahnte sich an. Jeder Punkt wurde hart umkämpft, Libera Laura bewies einmal mehr, warum man sie gerne „Abwehrkatze“ nennt und die Fehlerquote auf eigener Seite sank rapide. Obwohl die „Big Points“ meist nach München gingen, ließen die Damen der SGE den Kopf nicht hängen, sondern legten einfach noch eine Schippe drauf! Die Stimmung der Erfurterinnen brachte selbst die Hallensprecherin zum Verstummen. Klug ausgespielte Bälle, bärenstarke Feldabwehr, 1A platzierte Hinterfeldangriffe und eine herausragende Blockarbeit zeigten ihre Wirkung. 25:21 für die Erfurt electronic.

Die Motivation und der brodelnde Kampfgeist wurden in den 4. Satz getragen. Christel startete direkt mit einer 5 Punkte Aufschlagserie und ließ die Münchnerinnen hadern. Es zeigte sich wer mehr Bizeps hat, die Münchner Halle wurde zusehends leiser – verstummte beinahe gänzlich. Der Teamgeist und die eigene Stimmung am Spielfeldrand ließ die Mädels aus Erfurt förmlich schweben. Eine Serie im Aufschlag von Lisa E. brachte die Annahme der Herrschinger Damen zur Verzweiflung. Auch die taktische Auszeit des Münchner Trainers bei 17:12 für Electronic konnte der Sicherheit Erfurts nichts anhaben. 24:14 . Aufschlag Bine. Von der Hand an die Wand – und ein riesiger Freudenchor jubelte laut auf dem Feld.

Es fehlte nur noch die Sektflasche, um den Sieg zu feiern. Diese holte Christel in gewohnter Manier als MVP zum mittlerweile 4. Mal ins Team.

In diesem Sinne – Prost! 3 Punkte nehmen die Damen 1 aus München mit nach Erfurt. Nächsten Samstag geht es für die Mädels nach Altdorf – die Challenge für Christels 5. Sekt steht schon mal.

SG Erfurt electronic

Sonntag, 10 November 2019 17:52

Damen II - Zum ersten mal in der Verbandsliga

Zum ersten Mal trauten sich die Damen II des SG Erfurt electronic am 26.10.2019 auf das Parkett der neuen Verbandsliga. Nachdem die gegnerischen Mannschaften aus der Schieriposition zunächst unter die Lupe genommen werden konnten, hieß es im 2.Spiel des Tages "Angriff" im Spiel gegen den 1.SV Pößneck. Bereits der erste Satz versprach Einiges.  Mit viel Ruhe und Konzentration gelang es den Erfurterinnen, sichere Punkte zu erzielen und sich frühzeitig einen Vorsprung zu erspielen, sodass der erste Satz mit 25:17 endete. Im zweiten Satz konnte die Sicherheit mittels guter Blockarbeit und sicherer Annahmen weiter ausgebaut werden und der Satz mit 25:12 gewonnen werden. Im dritten Satz wurde es dann zwar noch einmal kurz spannender, das Selbstvertrauen aus den Vorspielen hielt jedoch an und somit konnte auch der spielentscheidende Satz mit 25:21 für den SG Erfurt Electronic entschieden werden.

Hoch motiviert ging es nach kurzer Verschnaufpause in das dritte Spiel des Tages, in dem sich der SG Erfurt Electronic mit dem stadtverwandten Erfurter USV Erfurt zu messen versuchte. Dies gelang im ersten Satz souverän, was zu einem klaren Sieg von 25:15 nach nur 19 Minuten sorgte. Auch der zweite Satz konnte ohne Timeout mit 25:19 für den SG Erfurt Electronic verbucht werden. Doch gerade als es nur noch einen Satz zu holen gab, kam die Mannschaft ins Straucheln und vergab doch einige Punkte in der Annahme. Die eigenen Fehler häuften sich einige Zeit, wodurch der dritte Satz leider 15:25 an die Gegner abgegeben ging. Doch der sehr gute Teamspirit, Kampfgeist und ein gutes Coaching ließen die Mannschaft nicht verzweifeln und somit holte sich der SGE schlussendlich auch noch den letzten Satz mit 25:17 nach Hause. Spiel-Satz-Sieg!!!

SG Erfurt electronic

191102 Heimspiel Damen INach einer intensiven Trainingswoche mit den Schwerpunkten Annahme und Zuspielabstimmungen stand unseren SG Electronic Erfurt Mädels eine schwere Aufgabe bevor. Der Favorit für den Meistertitel in der 3. Bundesliga Ost gastierte in der heimischen Halle im Sportgymnasium Erfurt. Mit der Ankunft des Dresdner SSV`s konnte das erste Ost-Derby der Saison starten.

Mit positiver Stärkung aus dem letztem Auswärtssieg in Augsburg starteten unsere Mädels in den 1. Satz. Die Ballwechsel verliefen wie erwartet auf Augenhöhe und keinem Team gelang es, sich von Beginn an, abzusetzen. Zunächst legte der Dresdner SSV eine 3 Punkte Serie vor, doch SG Electronic legte nach und erkämpfte sich eine 15:9 Führung. Trainer Sascha führte seinen beliebten Kreuzwechsel mit unserer Zuspielerin Lisa durch, welcher jedoch durch aufschlagsstarke Dresdnerinnen zu Nichte gemacht wurde. Präzise Blockarbeit, besonders über die eigene Position vier und einer willensstarke Laura in der Abwehr, auf der Erfurter Seite, bewirkten den ersten Satzsieg mit 25:18.

Die elektrisierende Stimmung hieß es mit in den 2.Satz zu tragen. Christel sorgte mit messerscharfen Aufschlägen gleich mal für eine 4:0 Führung auf der Erfurter Seite. Doch die neu eingewechselte Diagonalangreiferin Catharina Sahlmann auf Dresdner Seite bescherte durch Angriffsbälle über den Block eine Punktserie. Zudem gab es auf Erfurter Seite Probleme in der Zuspieler- Angreifer Abstimmung, welche sonst der Präzision eines Uhrwerks gleicht. So hieß es 24:17 für den Dresdner SSV. Aber die Electronic Mädels wollten den Satz nicht verschenken und boxten sich bis zum 24:23 ran. Der Volleyballgott war jedoch auf Dresdner Seite, welche den Satz verdient 25:23 für sich entschieden.

Kopf schütteln und Krone richten hieß es für das Erfurter Team. Jetzt erst recht! Der 3. Satz sollte sich zu einem Krimi entwickeln. Auf Erfurter Seite erzielten die Schnellangreiferinnen wichtige Punkte und auf Dresdner Seite erschwerte die Libera eine Punkteführung für Erfurt. Somit gelang Dresden eine 23:20 Führung. Aber das Spiel kannten die Erfurter vom letzten Satz und waren nicht bereit auch diesen zu verlieren. Dominique Pfannschmidt ging entschlossen zur Aufschlagsposition und zauberte unerreichbare Aufschläge. Electronic übernimmt die Führung und gewinnt 25:23. Die Erfurter Zuschauer erholten sich kurz von dem Derby-Wahnsinn und für Saschas Mädels hieß es zurück aufs Feld, den Sack zu machen. Aber der Sack, war schwer zu verpacken. Wieder wechselten sich beide Teams mit der Führung ab. Die Trainer versuchten durch gezielte Auszeiten, den Lauf des anderen Teams zu unterbrechen. Bis zur 24:23 Führung für Erfurt war noch alles offen. Würde es in den 5.Satz gehen? NEIN!! Beflügelnde Stimmung in der Halle, Emotionen jeder Spielerin und einem ausgeprägten Teamspirit wurden mit einem 26:24 Sieg für die SG Electronic Frauen belohnt!

Die drei Punkte bleiben in Erfurt und wir genießen unsere kurzzeitige Tabellenführung. Danke an alle Helfer und Zuschauer für die tolle Spielatmosphäre.

SG Erfurt electronic

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