Montag, 25 November 2019 18:50

VLN Herren I - Maximale Ausbeute mit vollem Kader

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191123 Auswärtsspiel VLN Herren IAm Samstag kam es in Gebesee zum Spitzentreffen zwischen dem heimischen VC Gebesee und der SG Erfurt electronic. Beide Mannschaften waren heiß darauf, die Tabellenspitze zu übernehmen.  Nachdem die Gebeseer sich nach ihrem ersten Spiel gegen den Erfurter VC als Spitzenreiter in der Verbandsliga Nord feierten, wartete der entscheidende Liga-Kracher erst. Die electronic Jungs um Coach Matthias waren mit voller Mannschaftsstärke angerückt. Auch die Heimmannschaft konnte mit Bestbesetzung aufwarten. Es vermochte ein spannender Nachmittag zu werden, da bisherige Begegnungen stets knapp entschieden wurden und Gebesee immer in den Top-Drei der Liga gastierte.

Der erste Satz begann ausgeglichen. Beide Teams boten sich ein enges und engagiertes Duell. Erst beim Stand von 14:17 musste eine Auszeit auf Seiten des VC Gebesee her. Gute Blocks auf Seiten der Erfurter gegen die großgewachsenen gegnerischen Angreifer und solide Aufschläge verhalfen den Hauptstädtern schließlich zum 25:20. Der zweite Satz begann hingegen schleppend für die SG electronic. Eine Auszeit musste beim Stand von 1:6 genutzt werden. Nun gab es klare Anweisungen den Aufschlagsdruck stets hoch zu halten, ohne dabei im Spielfluss leichtsinnige eigene Fehler zu begehen. Mit einer starken Aufschlagsserie zwang Ecki den Gegner zur Auszeit beim 6:6. Unter Beachtung der Trainervorgaben wackelte die erste Annahme des VC Gebesee erheblich. Über die Stationen 17:11 folgte bald darauf der Sieg mit 25:15. Nicht zuletzt, weil auch Zuspieler Christian (ohne Wechselmöglichkeit) mit seinen Zauberhänden für etliche erfolgreiche Blockaktionen sorgte. Die ersten Punkte für die Tabelle waren somit sicher. Nun stand Herausforderung Nummer drei an der Reihe. Diese startete besser für die electronic Jungs. Christian bediente Stefan und Kapitän Ecki dank solider Annahme- und Abwehraktionen  wie es ihm beliebte. Folge: harte Einschläge auf gegnerischer Seite. Hinzu kommt, dass die Mittelblocker mehr und mehr ihre Höhe nutzen und die Moral der Heimmannschaft annullierten. Das Spiel verbuchte die SGE mit 25:19 auf der Habenseite. Um ein 3:0 hatte zuvor keiner wetten wollen. Der Jubel „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ schallte noch weit ins Thüringer Becken hinaus.

Nach kurzer Pause startete das zweite Spiel gegen den EVC. Eine leicht veränderte Aufstellung brachte Coach Matthias aufs Feld. „Bloß nicht den Gegner unterschätzen und vom eigenen Spiel abweichen“, waren seine Worte. Die ersten Punkte verteilten sich entsprechend der bis dato erreichten Tabellenplatzierung. Die SGE konnte über 11:4 und 20:14 mit 25:17 den ersten Satz für sich entscheiden auch wenn der EVC zwischenzeitlich immer wieder kleine Punkteserien erreichte. In den folgenden Spielminuten wandelte sich das Spielgeschehen. Die SGE konnte keine solide erste Annahme vorweisen. Demnach war es unmöglich erfolgreiche Angriffsaktionen zu erzeugen.  Vermehr traten Eigenfehler auf. Es wurde unübersichtlich und unruhig. Auszeiten auf der electronic Seite waren beim 12:15 und auch 18:22 erforderlich. Neben klaren Anweisungen vom Trainer, gab es auch von Ecki passende Worte: „Wir haben uns selbst da reingeritten, jetzt müssen wir uns selbst wieder rausbuttern!“. Und die SGE-Jungs butterten.  Das ganze Gewusel gipfelte in einer sensationellen einarmigen Hecht-Rettungsaktion von Stefan aus dem Hinterfeld. Er konnte den Ball aus einer unmöglichen Entfernung im hohen Bogen kurz hinter der Netzkante platzieren, wo dieser ohne Zutun vom EVC auf den Boden fiel. Der Jubel war riesig und die Motivationsfeuer neu entzündet. Das 20:24 aus electronic-Sicht sollte keine Unmöglichkeit darstellen. Konstante Aufschläge und souveräne Blocks verhinderten einen schnellen Sieg des EVC. Dieser versuchte sich bei 24:22 und 24:24 neu zu sammeln, doch der Knoten war geplatzt. Mit dem 26:24 konnten die electronic-Jungs zwar knapp, aber stolz auf die gesteigerte Leistung, siegreich den Seitenwechseln antreten. Im dritten Satz lagen beide Teams lange auf Augenhöhe. Eigene Fehler verhinderten ein Absetzen des Favoriten. Vincent und Marco wechselten sich auf der Libero-Position ab und konnten Christian gutes Material liefern. Dieser setzte Daniel Häusler und Ronny gekonnt in Szene, welche mit variablen Angriffsmöglichkeiten ihr Soll erfüllten. Beim 16:16 löste Daniel Hennig die hohen Mittelbock-Hände von Eric ab. Der EVC war beim 17:19 und 18:23 zu Auszeiten gezwungen. Letztlich konnte sich das Team mit Coach Matthias über ein 25:20 und somit eine ausgebaute Tabellenführung freuen. Zweimal volle Punktzahl bei jeweils 3:0 Sätzen.

Als nächsten Termin sollte sich der Leser dieses Textes unbedingt  den 07. Dezember notieren. In Apolda geht es wiedermal um die aktuelle Tabellenführung zwischen den Titelanwärtern aus Tröbnitz und Apolda.

Wir freuen uns auf euch und eure Unterstützung.

SG Erfurt electronic

Weitere Informationen

  • Mannschaft: Adolph, Büchner [L], Eckers [C], Fahnert, Grabaum, Häusler, Hennig, Hornbogen [L], Nemitz, Raschke, Runge, Werner
  • MVP - most valuable player: Christian Raschke
Gelesen 785 mal Letzte Änderung am Montag, 25 November 2019 19:35

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